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Johannes Raab ist Cellist, Komponist, Autor und Experte für historische Streichinstrumente. Nach seiner Tätigkeit als Solocellist renommierter deutscher Orchester widmet er sich heute einer internationalen Karriere als Solist, Kammermusiker und Dozent. Konzertreisen, Meisterkurse und künstlerische Projekte führten ihn durch Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika. Sein künstlerisches Schaffen verbindet interpretatorische Tiefe mit einer außergewöhnlichen inhaltlichen Auseinandersetzung mit Musik, ihren Quellen und ihrer Geschichte. Neben seiner Konzerttätigkeit veröffentlicht er regelmäßig Beiträge zu Fragen der Interpretation, Instrumentenkunde und Musikgeschichte. Darüber hinaus ist er Jubiläums-Ambassador des Bärenreiter-Verlags und engagiert sich für die Vermittlung bedeutender musikpädagogischer und wissenschaftlicher Editionen. Der amerikanische Cellist Bernard Greenhouse, Gründungsmitglied des legendären Beaux Arts Trio, bezeichnete Johannes Raab als „one of the finest and most compelling young artists of our time“. Der Dirigent José Miramontes Zapata würdigte ihn als „einen der bedeutendsten Cellisten seiner Generation“ und die Intendantin Insa Pianka hebt insbesondere die Verbindung von künstlerischer Exzellenz, historischer Neugier und analytischer Tiefe hervor, die Johannes Raabs Arbeit als Musiker prägt. Johannes Raab spielt das Violoncello "Shan Shui", ex Mehlhorn, von Matteo Goffriller (Venedig, 1714) sowie einen Goldbogen von Dominique Peccatte (Paris, um 1860)